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"Schulden über Schulden"…….

titelte das Nordfriesland Tageblatt am 29.01.2011 nach der Verabschiedung des Haushaltes der Gemeinde Leck. 3,5 Mio € weist das Haushaltsdefizit der Gemeinde aus, wahrlich ein Betrag, der mehr als nur bedrückend stimmt. Wenn dann in diesem Zusammenhang die Öffentlichkeit informiert werden muss, dass bei diesem Schuldenstand auch Maßnahmen ins Auge gefasst werden müssen, die die Bürger Lecks und die des Umlandes massiv betreffen, dann tun sich Fragen auf, wie es soweit kommen konnte.

Ein Blick zurück in das Jahr 2008 zeigt, dass der Kämmerer der Gemeinde noch sehr optimistisch war, erstmals einen Haushalt ohne Schulden präsentieren zu können. Das änderte sich schnell, als im gleichen Jahr ein Gewerbesteuerausfall von rund 1 Mio € prognostiziert wurde. Gleichzeitig ergab sich die Notwendigkeit der Sanierung der Nordfrieslandhalle mit einem Kostenvolumen von 2 Mio €. Hierzu gab es Gott sei Dank 1,2 Mio € Förderung durch das Land. Rund 800.000 € musste die Gemeinde jedoch selbst aufbringen, wozu die Aufnahme eines Kredites erforderlich war.

Im Folgejahr lagen Nachforderungen des Finanzamtes von 1,3 Mio € auf dem Tisch. Diese Forderung wurde beglichen, weil der Betrag in die Berechnung des Fehlbetrages genommen werden konnte und damit Zuschuss fähig war. In 2010 kam die Hiobsbotschaft der VAK (Versorgungsausgleichskasse für die Kommunen) mit einer Forderung von 328.800 € für die Nachversicherung des Bürgermeisters hinzu. Gleichzeitig stiegen zwar die Einnahmen für die Einkommenssteuer um ca. 110.000 €, die Schlüsselzuweisungen sanken aber um ca. 590.000 €. In der Summe ist das anfangs genannte Defizit schnell beisammen.

Sieht man sich diese Beträge und die Zeitachse an, stellen wir fest, dass uns Versäumnisse der Vergangenheit einholen, denen wir uns heute stellen und mit denen wir verantwortungsbewusst umgehen müssen. In der Haushaltsrede hat die CDU-Fraktion betont, dass eine weitere Schuldenaufnahme nur dann gestoppt werden kann, wenn jedes Jahr Ausgaben in Höhe von 500.000 € eingespart werden - Einnahmen dürfen aber nicht sinken. Die dicksten Brocken der freiwilligen Ausgaben sind das Schwimmbad, die Bücherei, das Haus der Jugend oder die Sportförderung. Aber wer will diese schon anfassen, denn damit würde man Leck in die Bedeutungslosigkeit führen.

Die CDU-Fraktion ist deshalb der Auffassung, dass wir auch auf die Einnahmeseite sehen müssen, wollen wir das Schlimmste verhüten. Die Gewerbesteuer ist die einzige große Einnahmequelle, die wir selbst beeinflussen können. Leck muss wieder oder noch attraktiver werden für Handel, Gewerbe und Tourismus. Gegenwärtig fehlt unserer Gemeinde die Dynamik, um positive Signale an Ansiedlungswillige zu senden. Das Einzelhandelskonzept mit seinen durch die Gemeindevertretung beschlossenen Leitlinien ist zwar eine Handlungsrichtschnur, aber diese dürfen nicht unantastbar sein, wenn Rahmenbedingungen sich ändern. Wir stehen zu dem Beschluss, dass das Ortszentrum im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht, es muss aber auch möglich sein, außerhalb des als Zentrum definierten Bereiches Märkte anzusiedeln. Sobald wir wissen, wie die Entscheidungen zur Bundeswehrstationierung aussehen, sehen wir auch die Notwendigkeit, attraktive Gewerbeflächen zur Neuansiedlung von Betrieben auszuweisen. Das beinhaltet auch, dass wir uns bemühen müssen, leer stehende Märkte im Gewerbegebiet zügig wieder nach zu besetzen. Nicht zuletzt sollten wir endlich daran gehen, im Gastgewerbe eine Plattform zu finden, auf der sich Beherbergungsgewerbe, Restauration, das Erlebnisbad, Vereine und sonstige Akteure wieder finden, damit der "Luftkurort" auch vermarktet werden kann. Dies alles liegt im Aufgabenbereich des Bürgermeisters und wir werden ihn dabei tatkräftig unterstützen. Nur wenn Leck sich anbietet, wird man zu uns kommen.

Wir wenden uns an die Bürger Lecks, weil 5 vor 12 schon Vergangenheit ist. Wer zu spät kommt…., diese Weisheit kennen wir. Für Egoismen ist kein Platz mehr, wollen wir Positives bewirken und das Schlimmste verhüten. Nur gemeinsam - und hier beziehen wir ausdrücklich auch unser Umland ein - schaffen wir es, unser Bad zu erhalten, neue Bürger zu gewinnen, Leck attraktiver zu gestalten und der Gemeinde einen stabilen Platz im Gefüge des Amtes Südtondern zu sichern.

 

Herzlichst,

Ihr Martin Hurst

Vorsitzender

CDU Leck

 

Aktuelles & Presse 
27.01.2012

Zur aktuellen Diskussion über eine mögliche kurzfristige Änderung des Gesetzes über erneuerbare Energien (EEG) erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord und Mitglied im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages, Ingbert Liebing, MdB:

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27.01.2012

Die Mitglieder des Arbeitskreises Küste der CDU/CSU-Bundestagsfraktion trafen heute mit dem Bundesumweltminister, Dr. Norbert Röttgen, zusammen. In der Sitzung wurden die Herausforderungen und Chancen der Energiewende aus spezifisch norddeutscher Perspektive diskutiert.

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26.01.2012

Berlin, 26. Januar 2012

 

Gemeinsam mit dem Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord, Ingbert Liebing, MdB, die Grüne Woche. Schwerpunkt des Messerundgangs war das Thema „Tourismus auf dem Lande“. Dazu traf der Ausschuss auch mit Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner und dem Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, zusammen. Die Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft „Urlaub auf dem Bauernhof“, Ute Mushardt, und die Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Schleswig-Holstein, Hilke Thomsen, begleiteten die Gruppe über die Messe. Bei mehreren Bundesländern informierten sich die Abgeordneten über neue Aktivitäten zur Belebung des ländlichen Tourismus. Dabei stellte die Arbeitsgemeinschaft „Urlaub auf dem Bauernhof“ auch die neue Internetplattform „Landsichten“ vor. Dort sind Unternehmen aus ganz Deutschland über regionale Darstellungen online buchbar. Mit Freude registrierte Liebing, dass Schleswig-Holstein das Bundesland mit dem höchsten Anteil online buchbarer Angebote beim Urlaub auf dem Bauernhof darstelle. „Dies ist ein gutes Zeichen für die Innovationskraft der Menschen in den ländlichen Regionen“, erklärte Liebing.

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24.01.2012

Berlin, 24. Januar 2012

Bundes- und landespolitische Themen der Tourismuspolitik standen im Mittelpunkt eines Treffens der zuständigen CDU/CSU-Tourismuspolitiker aus den Landtagen und dem Bundestag in Berlin.

Dabei traf Ingbert Liebing, stellv. Vorsitzender der Arbeitsgruppe Tourismus der CDU-Bundestagsfraktion und Abgeordneter für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord, auch mit Hartmut Hamerich, dem tourismuspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Schleswig-Holsteins, zusammen.

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24.01.2012

Berlin, 24. Januar 2012

Über den kurz vor Weihnachten von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) vorgestellten Entwurf des Investitionsrahmenplans für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes (IRP) für den Zeitraum 2011 bis 2015, hat der CDU-Bundestagsabgeordnete für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord, Ingbert Liebing, MdB, gestern mit dem Bundesverkehrsminister gesprochen. Ramsauer war zu Gast in der Landesgruppensitzung der schleswig-holsteinischen CDU-Abgeordneten und hat auch mit Liebing ein Gespräch zu den Maßnahmen in seinem Wahlkreis geführt. Darin bekräftigte Ramsauer gegenüber Liebing die Festlegung hoher Priorität seitens des Bundesverkehrsministeriums für den Ausbau der B5.

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